Kulturinitiative in Kiel Elmschenhagen

24.06.2024

Kieler Woche -Stadtteilfest in Elmschenhagen Nord

15:00 - 22:00 Uhr
Beitrag vom Mi., 12. Juni 2024

KIELER WOCHE 24

Stadtteilfest Elmschenhagen Nord

Andreas-Hofer-Platz

„FÜR JUNG & ÄLTER“

Eine Kooperation von  circa 30 Elmschenhagener Vereinen, Initiativen, Institutionen und vielen Gewerbetreibenden, veranstalten miteinander und mit Unterstützung des Kieler Woche Referats, ein Kieler Woche Stadtteilfest in Elmschenhagen auf dem Andreas-Hofer-Platz.

Die Kooperation will damit die Gemeinschaft in Elmschenhagen stärken und ein Angebot schaffen für alle die aus den unterschiedlichsten Gründen die Kieler Woche im Zentrum nicht besuchen können oder wollen.

Das Fest findet am Montag, den 24. Juni statt, und beginnt gegen 15:00 Uhr und endet gegen 22:00 Uhr.

Es soll für vor allem unter dem Motto „Für jung & älter“ stehen.

Deshalb wird es am Nachmittag viele Angebote geben, die zum Mitmachen einladen, während auf der überdachten Bühne parallel dazu verschiedene künstlerische Darbietungen zu sehen und zu hören sein werden.

Programm

Ab 15:00 Uhr Begrüßung durch Lasse Strauß Ratsherr der Landeshauptstadt Kiel

Die Kooperationspartner haben viele Stände auf dem Platz aufgebaut. Spiele, Quiz und vieles mehr. Im Infozelt der Kooperation werden die Partner sich präsentieren die keinen eigenen Stand auf dem Fest betreiben, aber es unterstützen, sei es durch aktive oder finanzielle Hilfe oder aber auf der Bühne auftreten.

15:15 Uhr - die Volkstanzgruppe Lütjenweststedt

ab 16:00 Uhr Die Schulbands des Elmschenhagener Gymnasiums treten  auf zunächst - 4TRACK und um 16:30 Uhr - All IN ONE

17:00 Uhr – Handpan Torsten aus Kiel

17:30 Uhr Der Krooger Frauenchor und der Männergesangsverein

 - Puppenspieler der Figurentheater AG Toweddern werden den Nachmittag über mit ihren Puppen über den Platz gehen -

18:00 Uhr UMBAUPAUSE

Während der Umbaupause wird Maritta Kuhr-Paulsen mit der Qi Gong – Gruppe (Anna Netzwerkgruppe) ein Vorführung zeigen und zum Mitmachen anregen.

18:30 Uhr Herr Buck & Partner (Gunnar Buck, Holger Jansen, Christoph Eggers / Maritimer Deutschrock

19:30 Uhr Tina Benz & Hans-Peter Höller / Musical, Jazz, Rockballade, Klassik, Blues, Pop, Volkslied

21:00 Uhr Duo SHACRO (Thomas & Steffi Friedrichsohn) Melodie Impression

22:00 Uhr Ende

Auf der Grafik sind alle Kooperationspartner des Kieler Woche Stadtteilfestes 2024 auf dem Andreas-Hofer-Platz genannt die viel Zeit und Mühe für das Fest aufbringen.

Ein besonderer Dank geht an Peter Lohse und Detlef Langfeldt, die als Einzelpersonen das Stadtteilfest maßgeblich mitorganisiert haben.

Wir danken der Landeshauptstadt Kiel für ihre Unterstützung.

Wir bitten alle Besucher des Stadtteilfestes soweit möglich auf den Pkw zu verzichten, und zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem ÖPNV zu kommen, da die Parkplatzsituation vor Ort sehr angespannt ist.

Ansprechpartner: Herr Körber 01573 – 3915304 / vorstand@toweddern.de

Masen Abou-Dakn - Livekonzert - im Duo mit Kosho

NACHLESE

- KONZERT -
Beitrag vom Mo., 03. Juni 2024 zuletzt aktualisiert am Do., 06. Juni 2024

Deutschsprachige Song-Juwelen im beglückenden Sound vieler Gitarren.

Im Duo mit Gitarren-Charismatiker Michael »Kosho« Koschorreck (u.a. Söhne Mannheims, André Heller, Laith Al-Deen).

Masen erzählt in seinen Liedern von Glücklichen und Zweiflern. Von Liebenden und Schüchternen.

... so die Ankündigung des Konzertes und sie machte neugierig.

Mal nachdenklich ( "So ist es eben"), mal lustig ( "Kater vom Theater") und auch zum mitsingen ("Seemannsballade"), es war ein toller Abend im Toweddern den die Künstler dem Publikum boten.

Masen Abou Dakn ist der Autor des Buches: „Mehr als nur Worte Erfolgreich Songtexte schreiben“ und Dozent an der Popakademie Mannheim. 

Nach dem Konzert geben Masen und Kosho für Interessierte im lockeren Gespräch einen Einblick in ihre Arbeit und die Kunst des „Songwritings“.

Geplant ist in diesem Jahr noch ein Workshop mit Masen Abu-Dakn -Songwriting - ( Dauer 2,5 Tage ) Wir werden hier informieren sobald der Termin steht.

ILSE KROHN SUPERIORS

NACHLESE

über das Konzert vom 24.05.24
Beitrag vom Sa., 25. Mai 2024

Ilse Krohn Superiors, das kongeniale Kieler Quartett um Sänger, Texter und Gitarrist Wolf, der auch an der Harp überzeugt, mit Sine (E-Piano, Akkordeon, Glockenspiel), Alexander (Schlagzeug, back vocal, Saiteninstrumente) und Bassist Tobi, präsentierten wie angekündigt einen bunten Strauß rumpeliger Melodien quer durch das gesamte Musikgenre. Rock-Pop-Tango-Ska-Folk-3/4Takt.

Irgend etwas zwischen Krawalzer und Kitschpolka, zwischen himmelhoch jauchzend und den eigenen Untiefen, zwischen ‚Hart-Chor‘ und streichzart, zwischen Kneipenschlägerei und heißer Milch mit Honig und in der Pause gab es Kartoffelsalat und Würstchen.

Es wurde Konzerterlebnis für die ganze Familie - den einige Kinder waren auch im Publikum.

Zum tanzen war nicht viel Platz aber dennoch ging die Musik am Platz in die Tanzbeine.

Die überwiegende Mehrheit des Publikums bestand aus Fans der Gruppe und hatte die Stimmen geölt und es wurde ein toller Abend … die Superiors reiten wieder, und bestimmt auch wieder einmal in der Kulturstation Toweddern.

Und das alles diesmal bei freiem Eintritt. Wer nicht hier war könnte "Echt" was verpasst haben.

Kulturstation Toweddern stärkt Erinnerungskultur im Stadtteil

Auf der LAG Soziokultur SH Webseite ist diesmal nachzulesen...

Geschrieben von Janin / LAG Soziokultur SH / Öffentlichkeitsarbeit
Beitrag vom Fr., 24. Mai 2024

Weder Ernö noch Heino hätten gedacht, dass die Idee des Runden Tisches gegen Rassismus und Faschismus Elmschenhagen so große Wellen schlagen würde.

Die Geschichten und Bilder ihres Stadtteils während der NS-Diktatur zwischen 1933 und 1945 wollten sie sammeln und als Wanderausstellung sichtbar machen.

Die Kulturstation Toweddern bot der Initiative aus sieben bis acht Personen ein Jahr lang nicht nur Raum zum inhaltlichen Austausch,  für Vorträge und die Arbeit an Entwürfen, sondern wurde zur Fertigstellung auch zur Werkstatt, in der die fast 30 Tafeln zu einer besonderen Reise in die Vergangenheit zusammengestellt, geschraubt und geklebt wurden.

„Wir wollten einen unmittelbaren Bezug schaffen. Jeder kennt Bilder aus Berlin von jener Zeit. Mit der Ausstellung haben Viele erst einmal verstanden, dass das auch wirklich hier, vor unserer Haustüre passiert ist. Dass wir in Häusern leben, die von Zwangsarbeiter:innen erbaut wurden“, erklärt Ernö, Gründungsmitglied bei der Kulturstation Toweddern und Teil des Ausstellungsteams.

 

 Für das kleine soziokulturelle Zentrum im Südosten der Stadt Kiel gehören politische Bildung, Partizipation und Engagement im Stadtteil klar zum Aufgabenspektrum.

 „Wir wollen allen Menschen ein Gesprächsangebot machen und ganz konkret Möglichkeit bieten, zu verstehen, zu begreifen und zu handeln“, ergänzt Heino, der ebenfalls zu den Mitstreiter:innen am Runden Tisch gegen Rassismus und Faschismus gehört und zudem Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft Gedenkstätten und Erinnerungsorte in Schleswig-Holstein e.V. (LAGSH) ist.

Dauergäste im Stadtarchiv „Grabe, wo du stehst“ – das Motto aus den Anfängen zivilgesellschaftlicher Erinnerungskultur trug auch die Gruppe in Elmschenhagen durch ein Jahr Recherche, Planung und Bau.

Im Stadtarchiv hatten sie bald ein eigenes Namensschild als Dauergäste. Sie bargen ganz konkrete Geschichten rund um die Zerschlagung demokratischer Strukturen durch das gezielte Entfernen politisch unerwünschter Personen zu Beginn der Machtübernahme.

 So wurde der sozialdemokratische Bürgermeister Fritz Lauritzen der zu dieser Zeit noch eigenständigen Landgemeinde bereits im Herbst 1933 durch einen linientreuen Nationalsozialisten ersetzt. Damit wandelte sich Elmschenhagen im Eiltempo von einer Hochburg der Sozialdemokratie in eine NS-Volksgemeinschaft. Straßen wurden bald nach ranghohen NS-Personen und annektierten Gebieten benannt.

 Im Rahmen der Ausstellung ist es den heutigen Bewohner:innen möglich, nachzuvollziehen, warum es den Tiroler Ring oder die Karlsbader Straße gibt und ob ihre Straße vielleicht einst nach Adolf Hitler benannt war. Sie erfahren aber auch vom Leben in und mit den acht unterschiedlichen Zwangsarbeiter*innenlagern in ihrem Stadtteil, von rassistischer Verfolgung, Kriegsgefangenschaft und Bombenangriffen im Zweiten Weltkrieg.

„Anhand einzelner Biografien werden aktive Unterstützung, Mitläufertum, aber auch Widerstand thematisiert“, berichtet Heino.

Geschichten statt Geschichtsbuch

 Die Ausstellung war zunächst ab November 2023 in der Maria-Magdalenen-Kirche zu sehen. Mehr als 1.000 Besucher*innen aller Altersgruppen kamen, um sie zu sehen.

Das anfängliche Unbehagen, die Tafeln mit zu viel Text versehen zu haben legte sich schnell bei den Organisator:innen.

„Alle haben aufmerksam gelesen, gut eine halbe Stunde,“ erzählt Ernö. Auch an ihrer zweiten Station, dem Gymnasium Elmschenhagen stieß die gemeinsam erarbeitete Dokumentation auf großes Interesse. Nun kann sich die Ausstellung weiter auf die Reise machen.

Die Kulturstation Toweddern und der Runde Tisch gegen Rassismus informieren gern über Ausleihmöglichkeiten und räumliche Voraussetzungen. Sie geben auch Tipps, wie ein solches Projekt in anderen Stadtteilen umgesetzt werden könnte. Ihnen war es wichtig, nicht nur geschichtliche Daten zu recherchieren, sondern die Geschichten dahinter und diese dann auch in eine ansprechende, künstlerische Form zu gießen.

Wahrscheinlich war das ein Schlüssel zum Erfolg des Projektes.

„Ihr hört aber jetzt nicht auf!“ Das bekam die Gruppe von den Besucher:innen häufig zu hören.

Und natürlich plant der Runde Tisch weiterhin politische Bildungsarbeit mit Vorträgen und Aktionen zu leisten, so wie die Kulturstation insgesamt allen Menschen im Stadtteil ein Ort sein möchte, an dem sie vielfältige Lebenswege und vielfältigen künstlerischen und kulturellen Ausdruck erleben und selbst gestalten können.

Dieser Artikel ist auf der LAG Soziokultur SH nachzulesen, wie auch viele andere interessante Beiträge

 https://www.soziokultur-sh.de/toweddern-ausstellung-erinnerungskultur/

26.05.2024

"Beleuchten" Geschichten hinter Kieler Stolpersteinen

17:00 Uhr
Beitrag vom Do., 23. Mai 2024 zuletzt aktualisiert am Fr., 24. Mai 2024

Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Kulturinitiative Elmschenhagen e.V. und des Runden Tisches gegen Rassismus und Faschismus Elmschenhagen als Begleitprogramm zur Ausstellung " Elmschenhagen während der Naziherrschaft 1933 -1945" die derzeit im Jugendtreff Elmschenhagen Nord gezeigt wird.

"Beleuchten" Geschichten hinter Kieler Stolpersteinen

Dauer: 1 Stunde 20 Minuten

Im ersten Teil des Theaterstücks "Beleuchten" erfahrt ihr die tragischen Lebensgeschichten von drei Menschen, die während der NS-Zeit in Kiel gelebt haben. Ihre Stolpersteine sind in der Nähe des Theaters zu finden.

Dauer: ca. 30 Minuten.

Anschließend wird die interaktive Phase mit dem Playback-Theater eingeleitet. Hier sind alle Teilnehmer*innen dazu aufgefordert, sich einzubringen: Gefühle, Erfahrungen und Eindrücke werden auf der Bühne reflektiert und gespiegelt. Auch dieser Teil dauert ca. 30 Minuten. PLAYBACK THEATER MIT FACES OF CHANGE:Unser Playback-Theaterensemble "Faces Of Change" besteht seit 2019 und setzt sich aus Mitgliedern unterschiedlicher Herkunft zusammen, darunter Syrien, Afghanistan, Russland und der Ukraine. Durch unsere Aufführungen schaffen wir einen Raum, in dem Menschen ihre Geschichten teilen und gehört werden können. Diese Form der interkulturellen Zusammenarbeit trägt dazu bei, Vorurteile abzubauen, Verständnis zu fördern und eine gute Atmosphäre zu schaffen. Durch unsere Arbeit zeigen wir, wie Kunst und Kreativität Brücken zwischen verschiedenen Kulturen und Herkünften bauen können.

 Die Veranstaltung ist kostenfrei!

 Obergrenze: 40 Besucher*innen Werftparktheater: Ostring 187A, 24143 Kiel

Fotos: Struck Werftparktheater

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